Tel.: 069- 85 00 32 89

Tierärztliche Gemeinschaftspraxis

Thomas Bergmann & Christine Stutte

Tierarztpraxis Offenbach

Notfall

In Notfällen erreichen Sie uns auch außerhalb der Sprechzeiten rund um die Uhr unter der folgenden Praxisnummer:

069 – 85 00 32 89

Außerhalb der Sprechzeiten informieren wir Sie in unserer Bandansage über die Mobilnummer unter der Sie uns erreichen können. Diese ist eine Notrufnummer und sollte nur in dringenden Fällen in Anspruch genommen werden.

Wir versuchen so gut wie möglich, 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche für Sie erreichbar zu sein. Da wir jedoch keine Klinik sind, ist dies nicht lückenlos möglich. Wir bitten um Verständnis, falls Sie uns einmal nicht erreichen sollten. Unter unserer Notrufnummer erhalten Sie aber immer einen Verweis auf die mit uns zusammenarbeitenden Kliniken.

Bitte beachten Sie bei Notfällen auch folgende Hinweise:

Bitte kündigen Sie Ihren Notfallbesuch unbedingt in unserer Praxis an, damit wir alle notwendigen Vorbereitungen für Sie treffen können und beschreiben Sie uns bitte

WAS passiert ist.

WANN es passiert ist.

WIE es passiert ist.

WELCHE Symptome Sie bei Ihrem Tier festgestellt haben.

Symptome?
Anfälle oder Hitzekollaps, Atemnot, Augenprobleme, Autounfall, massives Trauma, Bisswunden, Erbrechen (mehrmalig) oder Durchfall. Fehlender Harnabsatz, Geh- und Stehschwierigkeiten, Insektenstich, Kollaps bzw. Bewusstseinsverlust, Magendrehung, Blähung, massive Blutungen, Vergiftung.

Anfälle oder Hitzekollaps: Sowohl epileptische Anfälle als auch ein Hitzeschlag führen zu krampfartigen Bewegungen bis hin zum Bewusstseinsverlust und erfordern sofortige ärztliche Hilfe.

Atemnot: Schnelles Atmen oder Hecheln kombiniert mit einer blau verfärbten Zunge, sowie Atemgeräusche, die an ein „brodeln“ erinnern können durch Herzschwäche, Lungenerkrankungen bzw. Lungenblutungen nach einem Autounfall oder nach schweren Vergiftungen entstehen.

Augenprobleme: Tränenausfluss eitrig oder serös, Lidkrampf oder verklebte Augenlider können die Folge von Verletzungen oder Entzündungen sein. Solche Symptome gehören schnell behandelt, da sie sich in kurzer Zeit verschlechtern können und bleibende Schäden verursachen.

Autounfall- massives Trauma: Hatte Ihr Tier einen Autounfall oder ist es aus großer Höhe abgestürzt, so suchen Sie bitte einen Tierarzt auf, auch wenn Ihr Tier im ersten Augenblick keine Anzeichen einer Verletzung zeigt. Innere Verletzungen (Blutungen, Zwerchfellriss, Blasenruptur etc.) können auch nach Stunden lebensgefährlich für Ihr Tier werden.

Bißwunden: Bißwunden, welche die Haut penetrieren, müssen tierärztlich versorgt werden. Viele Wunden, welche äußerlich harmlos und klein aussehen, verbergen in der Tiefe schwerere Läsionen.

Langanhaltendes Erbrechen oder Durchfall: Viele Erkrankungen gehen mit Erbrechen bzw. Durchfall einher. Lang andauerdes Erbrechen bzw. Durchfall stellt einen Notfall dar und kann zu „Austrocknung“ und Schock führen.

Fehlender Harnabsatz: Wenn Sie bemerken, dass Ihr Tier längere Zeit keinen Harn absetzt, oder versucht Harn abzusetzen, so kann dies die Ursache von Blasensteinen, Harngrieß oder einer Blasenruptur sein. All diese Symptome können binnen weniger Stunden zu einem lebensgefährlichen Zustand führen.

Geh- oder Stehschwierigkeiten: Dies kann die Ursache von Bandscheibenleiden, Bandscheibenvorfällen oder anderen neurologischen Problemen sein. Unter Umständen ist hier eine chirurgische Behandlung notwendig.

Kollaps bzw. Bewusstseinsverlust: Krankheit oder ein Unfall kann die Ursache sein, dass Ihr Tier unfähig ist zu stehen. Auch epileptische Anfälle führen zum Bewußtseinsverlust und gehen meist mit krampfartigen Symptomen einher.

Magendrehung-, überladung: Wenn Ihr Hund einer größeren Hunderasse angehört und wenn Ihnen auffällt, dass Ihr Hund plötzlich hinter dem Rippenbogen aufgebläht ist, zu erbrechen versucht, aber nichts hervorbringt, dann muss an eine Magendrehung gedacht werden. Diese führt binnen weniger Stunden zum Tod. Sollte Ihr Hund obige Symptome zeigen, so suchen Sie bitte sofort einen Tierarzt auf.

Massive Blutungen: Versuchen Sie sofort einen Druckverband oder ähnliches anzubringen und suchen Sie sofort einen Tierarzt auf.

Vergiftung: Wenn Sie sicher sind oder gerade beobachtet haben, dass Ihr Tier ein Gift aufgenommen hat, rufen Sie sofort einen Tierarzt an. Vergessen Sie nicht die Packung oder Beilagezettel mitzunehmen. Je genauer Sie das Gift beschreiben können, desto gezielter kann behandelt werden. Schnelle Hilfe zählt!